Natürlich gibt es viel zu fotografieren in Georgien. Ich versuche jeden Tag ein Video zu erstellen, so könnt ihr mich auf meiner Reise begleiten.
Hier die Links für die ersten zwei Videos.
https://youtu.be/18nStToKxtE
https://youtu.be/Wsl__FjBZKM
Viel Spaß beim Anschauen!
Montag, 2. Oktober 2017
Sonntag, 1. Oktober 2017
Zurück in Tbilisi
Sonntag:
Heute der Eintrag wird nur kurz. Früh am morgen bin ich nach Tbilisi gefahren, die Hauptstadt Georgiens. Ich bin extra bei Zeiten losgefahren, da der Stadtverkehr nach 10 Uhr grauenvoll ist. Wobei "grauenvoll" noch untertrieben ist.
Gegen 9.45 Uhr kam ich am Hotel an und durfte schon einchecken.
Von Oktober 2006 bis Juli 2008 war ich als Missionar in Tbilisi tätig. So habe ich den heutigen Tag genutzt, die Kirchenversammlungen zu besuchen und Freunde wiederzutreffen. Es war eine schöne Zeit.
Heute der Eintrag wird nur kurz. Früh am morgen bin ich nach Tbilisi gefahren, die Hauptstadt Georgiens. Ich bin extra bei Zeiten losgefahren, da der Stadtverkehr nach 10 Uhr grauenvoll ist. Wobei "grauenvoll" noch untertrieben ist.
Gegen 9.45 Uhr kam ich am Hotel an und durfte schon einchecken.
Von Oktober 2006 bis Juli 2008 war ich als Missionar in Tbilisi tätig. So habe ich den heutigen Tag genutzt, die Kirchenversammlungen zu besuchen und Freunde wiederzutreffen. Es war eine schöne Zeit.
Samstag, 30. September 2017
Von Mtskheta in den Kaukasus
Samstag
Kurz nach 7 Uhr bin ich wieder losgefahren. Diesmal ging es nach Norden entlang der georgischen Heerstraße bis nach Stepanzminda. Hier habe ich wieder ein Hotel.
Nach knapp 3,5 Stunden Autofahrt kam ich dort an. Bei Gudauri sah es sehr winterlich aus. Die Wolken hingen tief und es war sehr kalt. Bei jedem Fotostop habe ich sogar meine Winterjacke übergezogen. Als ich über den Pass drüber war konnte ich meine Augen kaum trauen. In Stepanzminda ist blauer Himmel und schönes Wetter. Nach etwas suchen habe ich auch mein Hotel gefunden und schon mal eingecheckt. Das Auto habe ich stehen lassen und bin ins Zentrum gelaufen, um mir ein geländefähiges Fahrzeug samt Fahrer zu suchen. Da wurde ich auch schnell fündig. Diesmal wollte ich nicht zur Gergeti Kirche, sondern zum Gveleti Wasserfall. Der Wasserfall liegt etwas abseits der Straße und man benötigt zwingend ein Geländewagen. Trotzdem muss man dann noch 460m zum großen Wasserfall bzw. 300m zum kleinen Wasserfall laufen. Diesen Weg habe ich gerne in Kauf genommen, denn es war wirklich sehenswert.
Anschlißend sind wir noch in Richtung Grenze gefahren. Nun war ich auf der gesamten Heerstraße unterwegs.
Als wir wieder zurück in Stepantsminda waren, habe ich Mittag gegessen. Danach war ich noch etwas spazieren und habe große Greifvögel (vermutlich Steinadler) beobachtet.
Nach einer kurzen Pause im Hotel habe ich noch etwas die Umgebung erkundet und mich dann entschieden für 50 Lari einen Ausflug zur Gergeti Kirche zu machen. Über eine Offroad-Strecke ging es ca. 30 min bergauf. Glücklicherweise hatte ich einen guten Fahrer. Die Aussicht von der Kirche ist einfach fantastisch. Nach einigen guten Fotos ging es wieder zurück.
Den Abend verbrachte ich damit, die Generalkonferenz anzuschauen. Diese war wieder sehr inspirierend. Nur leider war dann plötzlich der Strom weg und ich saß im Dunkeln. Da ist nicht den Anschein machte, dass der Strom bals wieder da ist, habe ich mir meine Kamera geschnappt und habe noch ein paar Fotos gemacht.
Als ich zurückkam war der Strom glücklicher Weise wieder da.
Nun muss ich noch alles vorbereiten, da ich zeitig früh wieder losfahre, um nach Tbilisi zu fahren.
Kurz nach 7 Uhr bin ich wieder losgefahren. Diesmal ging es nach Norden entlang der georgischen Heerstraße bis nach Stepanzminda. Hier habe ich wieder ein Hotel.
Nach knapp 3,5 Stunden Autofahrt kam ich dort an. Bei Gudauri sah es sehr winterlich aus. Die Wolken hingen tief und es war sehr kalt. Bei jedem Fotostop habe ich sogar meine Winterjacke übergezogen. Als ich über den Pass drüber war konnte ich meine Augen kaum trauen. In Stepanzminda ist blauer Himmel und schönes Wetter. Nach etwas suchen habe ich auch mein Hotel gefunden und schon mal eingecheckt. Das Auto habe ich stehen lassen und bin ins Zentrum gelaufen, um mir ein geländefähiges Fahrzeug samt Fahrer zu suchen. Da wurde ich auch schnell fündig. Diesmal wollte ich nicht zur Gergeti Kirche, sondern zum Gveleti Wasserfall. Der Wasserfall liegt etwas abseits der Straße und man benötigt zwingend ein Geländewagen. Trotzdem muss man dann noch 460m zum großen Wasserfall bzw. 300m zum kleinen Wasserfall laufen. Diesen Weg habe ich gerne in Kauf genommen, denn es war wirklich sehenswert.
Anschlißend sind wir noch in Richtung Grenze gefahren. Nun war ich auf der gesamten Heerstraße unterwegs.
Als wir wieder zurück in Stepantsminda waren, habe ich Mittag gegessen. Danach war ich noch etwas spazieren und habe große Greifvögel (vermutlich Steinadler) beobachtet.
Nach einer kurzen Pause im Hotel habe ich noch etwas die Umgebung erkundet und mich dann entschieden für 50 Lari einen Ausflug zur Gergeti Kirche zu machen. Über eine Offroad-Strecke ging es ca. 30 min bergauf. Glücklicherweise hatte ich einen guten Fahrer. Die Aussicht von der Kirche ist einfach fantastisch. Nach einigen guten Fotos ging es wieder zurück.
Den Abend verbrachte ich damit, die Generalkonferenz anzuschauen. Diese war wieder sehr inspirierend. Nur leider war dann plötzlich der Strom weg und ich saß im Dunkeln. Da ist nicht den Anschein machte, dass der Strom bals wieder da ist, habe ich mir meine Kamera geschnappt und habe noch ein paar Fotos gemacht.
Als ich zurückkam war der Strom glücklicher Weise wieder da.
Nun muss ich noch alles vorbereiten, da ich zeitig früh wieder losfahre, um nach Tbilisi zu fahren.
Zurück in Georgien
Freitag
Kurz nach 2 Uhr morgens klingelte mein Wecker. Jedoch war
ich bereits wach, denn meine innere Uhr hat mich schon ein paar Minuten eher
geweckt. Doch warum bin ich so zeitig wach?
Um das zu erklären muss ich die Uhr 11 Jahre zurück drehen.
Vor 11 Jahren war ich als Missionar für die Kirche Jesu Christi der Heiligen
der Letzten Tage nach Georgien gereist und blieb dort bis Juli 2008. Georgien
ist mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich bezeichne dieses Land
als meine zweite Heimat. In den 21 Monaten als Missionar dort habe ich viel
lernen dürfen, Erfahrungen gesammelt und mich entwickelt.
Ich war danach noch zwei Mal im Urlaub dort und zwar in den
Jahren 2010 und 2014. Vor drei Wochen habe ich wieder angefangen in Georgisch
zu träumen. Und so wurde der Wunsch in mir größer, wieder einmal dorthin zu
reisen. Meine liebe Ehefrau sagte zu mir, dass ich wieder hinfliegen soll., da
es mir gut tun würde. Hier muss ich sagen, dass ich eine sehr gute Frau habe.
Sie ist sehr selbstlos und hat mich schon des öfteren ermutigt Reisen zu unternehmen
und gute Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel war ich 2014 in Israel und im
Frühjahr 2016 in den USA.
Sie stellt mir nur 2 Bedingungen. Erstens soll ich gesund
wiederkommen un zweitens soll ich ihr absolut treu sein. Das sind zwei
Bedingungen, die ich gerne erfülle.
Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich am Liebsten mit
meiner Familie vereise. Nur konnten sie diesmal nicht mitkommen.
So, zurück zur Story. Also ermunterte meine Frau mich, dass
ich fliegen sollte. Ich dachte erst, dass ich für nächstes Jahr eine Reise
plane. Vor 1,5 Wochen hatte ich aber das Gefühl, ich sollte noch dieses Jahr
fliegen. Meine Frau hatte das selbe Gefühl. Und so suchte ich nach einen Flug,
den ich auch gefunden habe. Nur traute ich mich nicht zu buchen. Und da war meine
wunderbare Frau wieder da. Anstatt mir Gründe zu nennen nicht zu fliegen,
nannte sie mir viele Gründe zum Fliegen. Durch ihre Motivation buchte ich vor 8
Tagen einen Flug nach Kutaisi, Georgien.
Soweit zur Vorgeschichte und so bin ich heute gegen 3 Uhr
nach Berlin-Schönefeld gefahren und dort in den Flieger gestiegen.
Während der gesamten Reise kam mir oft das Gefühl, dass ich nach Hause, meinem
zweiten Zuhause fliege. Natürlich vermisse ich auch meine Familie, denn sie
bedeutet mir viel. Und Dank der Technik können wir miteinander verbunden sein.
Nach der Ankunft in Kutaisi ging es zur Mietwagenfirma.
Sonst hatte ich immer einen Fahrer und bin noch nie selber gefahren. Diesmal
fahre ich aber selbst.
Mit dem Auto ging es dann in die alte georgische Hauptstadt
Mtzkheta. Die Fahrt dauerte ungefähr 3,5 Stunden. Hier verbringe ich die Nacht,
bevor es morgen in den Kaukasus geht.
Gute Nacht!
Donnerstag, 31. August 2017
Firmenlauf
Am Mittwoch, den 30.08.2017, fand wieder der jährliche Firmenlauf in Plauen statt. Auch habe ich dieses Jahr wieder teilgenommen. Die Strecke war 5 km lang und führte vom Vogtlandstadion nach Jößnitz und wieder zurück. Für diese Strecke habe ich in 33 Minuten und 37 Sekunden zurückgelegt.
Begeistert war ich, dass 3.000 Läufer gestartet sind. In diesem Lauf geht es nicht um die Zeit, sondern zurück im Ziel zu sein unter einer Stunde.
Entlang der Strecke standen viele Zuschauer, die uns Läufer immer motiviert haben weiterzumachen, sei es durch anfeuern, Getränke oder dem Banner "Haltet durch".
Während dem Lauf gingen meine Gedanken unweigerlich an Paulus im Neuen Testament. Dort vergleicht er unser Leben mit einem Wettrennen. "[...] lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist [...]" (Hebräer 12:1)
In unserem Leben haben wir auch viele Zuschauer und Weggefährten, die uns anfeuern und motivieren. Für diese bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, dass ich für andere auch immer ein Motivator sein kann und eine Stütze ihnen zu helfen, den Lauf zu laufen und ins Ziel zu kommen, nämlich zurück zu unserem Vater im Himmel.
Begeistert war ich, dass 3.000 Läufer gestartet sind. In diesem Lauf geht es nicht um die Zeit, sondern zurück im Ziel zu sein unter einer Stunde.
Entlang der Strecke standen viele Zuschauer, die uns Läufer immer motiviert haben weiterzumachen, sei es durch anfeuern, Getränke oder dem Banner "Haltet durch".
Während dem Lauf gingen meine Gedanken unweigerlich an Paulus im Neuen Testament. Dort vergleicht er unser Leben mit einem Wettrennen. "[...] lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist [...]" (Hebräer 12:1)
In unserem Leben haben wir auch viele Zuschauer und Weggefährten, die uns anfeuern und motivieren. Für diese bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, dass ich für andere auch immer ein Motivator sein kann und eine Stütze ihnen zu helfen, den Lauf zu laufen und ins Ziel zu kommen, nämlich zurück zu unserem Vater im Himmel.
Samstag, 12. August 2017
Ausflug in die Berge
Das warten hatte ein Ende. Am Montag, den 7. August 2017, bin ich zusammen mit zwei Arbeitskollegen in das Zillertal gefahren. Unser Plan war es, das Auto in Bärenbad abzustellen und dann zur Plauener Hütte aufzusteigen. Dort wollten wir zwei Nächte bleiben und dann wieder zurück nach Hause fahren.
Also haben wir uns um 6.30 Uhr getroffen und sind losgefahren. Am Wochenende gab es viel Unwetter, aber nun am die Sonne raus. Aufgrund des Verkehrs kamen wir kurz vor 14 Uhr in Bärenbad an. Mit dem Bus ging es zur Staumauer Zillergrund, unsere Startplatz.
Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass der einzige Zugangsweg zur Plauener Hütte durch eine Schlammlawine weggespült wurde. Wir waren sichtlich enttäuscht. Nun musste schnell ein neuer Plan her.
Die neuen Optionen waren Stubaital (Dresdner Hütte), Kühtai (Dortmunder Hütte) oder doch noch wo ganz anders hin. Leider hatten wir kein Internetempfang, um zu schauen, was der Wetterbericht für die einzelnen Region voraussagt und welche Wege gesperrt sind. Dank meiner Frau, die ich telefonisch erreicht habe, hatten wir innerhalb kürzester Zeit die benötigten Informationen und so entschieden wir uns ins Stubaital zur Dresdner Hütte zu fahren.
Gegen 17.45 Uhr kamen wir dort an. Nun war ein Anstieg von ca. 600 Höhenmeter zu bewältigen. Für die Strecke waren 1,5h angegeben. Anfangs war ich leicht skeptisch, ob wir es in der angegebenen Zeit schaffen. Aber nach weniger als 1,5h waren wir an der Hütte angekommen.
Während des Abendessens auf der Hütte haben wir den nächsten Tag geplant. Der Hüttenwirt hat uns dann eine schöne Tour empfohlen. Und dieser Empfehlung sind wir auch gefolgt.
Am nächsten Tag sind wir mit der Seilbahn zum Eisgrat auf 2900m Höhe gefahren. Unmittelbar vor der Seilbahnstation Eisgrat beginnt ein Gletscherpfad. Dieser Pfad über den Gletscher kann von jeden begangen werden. Besondere Ausrüstung ist nicht notwendig. Jedoch empfiehlt sich ein gutes Schuhwerk, Stöcke und wetterentsprechende Kleidung. Wir hatten eine Temperatur von 5 Grad und Wind. Somit war die gefühlte Temperatur bei Minusgraden. Nach zirka 45 Minuten erreicht man das Panorama-Restaurant "Jochdohle" auf 3.150m Höhe. Somit haben wir das Ziel erreicht, 3.000m zu überschreiten. Die Höhe macht sich jetzt auch bemerkbar. Die Luft wird dünner, der Wind wird kälter, die Aussicht wird besser und das Wetter ändert sich schnell.
Weiter ging es dann in Richtung Schaufeljoch und zum Aussichtspunkt "Top of Tyrol" (3.210 m). Aufgrund aufkommender Wolken war die Aussicht nicht mehr ganz so gut und wir waren gezwungen unseren Aufstieg zur Schaufelspitze abzubrechen. Den Weg konnte man kaum noch sehen.
Also ging es mit der Seilbahn runter zum Eisgrat und von dort aus begann der Abstieg zur Dresdener Hütte. Die Aussicht beim Abstieg wird teilweise getrübt durch viele Bauarbeiten. Das Gebiet um den Stubaier Gletscher ist ein Touristenmagnet und so wird viel gebaut und für die Ski-Saison vorbereitet.
Am Nachmittag kamen wir an der Dresdner Hütte an. Es gibt noch kleine Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel ein Wasserfall, der nur 15 Minuten von der Hütte weg ist.
Die Nacht über hat es geregnet und gewittert. Früh haben wir unsere Taschen gepackt und waren glücklich, dass das Wetter die letzten zwei Tage so gut mitgespielt hat.
Der Regen hörte auf, als wir fertig zum Gehen waren. Auch kam die Sonne ein wenig durch. Uns bot sich noch eine faszinierende Aussicht auf die Bergwelt, bevor es mit der Seilbahn im Nebel wieder nach unten ging.
Auf der Heimfahrt machten wir nach an den Grawa-Wasserfall und am Achensee halt.
Nach diesen schönen Ausflug in den Bergen freuen wir uns schon auf das nächste Mal.
Das Video zum Ausflug finden Sie hier.
Also haben wir uns um 6.30 Uhr getroffen und sind losgefahren. Am Wochenende gab es viel Unwetter, aber nun am die Sonne raus. Aufgrund des Verkehrs kamen wir kurz vor 14 Uhr in Bärenbad an. Mit dem Bus ging es zur Staumauer Zillergrund, unsere Startplatz.
Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass der einzige Zugangsweg zur Plauener Hütte durch eine Schlammlawine weggespült wurde. Wir waren sichtlich enttäuscht. Nun musste schnell ein neuer Plan her.
Die neuen Optionen waren Stubaital (Dresdner Hütte), Kühtai (Dortmunder Hütte) oder doch noch wo ganz anders hin. Leider hatten wir kein Internetempfang, um zu schauen, was der Wetterbericht für die einzelnen Region voraussagt und welche Wege gesperrt sind. Dank meiner Frau, die ich telefonisch erreicht habe, hatten wir innerhalb kürzester Zeit die benötigten Informationen und so entschieden wir uns ins Stubaital zur Dresdner Hütte zu fahren.
Gegen 17.45 Uhr kamen wir dort an. Nun war ein Anstieg von ca. 600 Höhenmeter zu bewältigen. Für die Strecke waren 1,5h angegeben. Anfangs war ich leicht skeptisch, ob wir es in der angegebenen Zeit schaffen. Aber nach weniger als 1,5h waren wir an der Hütte angekommen.
Während des Abendessens auf der Hütte haben wir den nächsten Tag geplant. Der Hüttenwirt hat uns dann eine schöne Tour empfohlen. Und dieser Empfehlung sind wir auch gefolgt.
Am nächsten Tag sind wir mit der Seilbahn zum Eisgrat auf 2900m Höhe gefahren. Unmittelbar vor der Seilbahnstation Eisgrat beginnt ein Gletscherpfad. Dieser Pfad über den Gletscher kann von jeden begangen werden. Besondere Ausrüstung ist nicht notwendig. Jedoch empfiehlt sich ein gutes Schuhwerk, Stöcke und wetterentsprechende Kleidung. Wir hatten eine Temperatur von 5 Grad und Wind. Somit war die gefühlte Temperatur bei Minusgraden. Nach zirka 45 Minuten erreicht man das Panorama-Restaurant "Jochdohle" auf 3.150m Höhe. Somit haben wir das Ziel erreicht, 3.000m zu überschreiten. Die Höhe macht sich jetzt auch bemerkbar. Die Luft wird dünner, der Wind wird kälter, die Aussicht wird besser und das Wetter ändert sich schnell.
Weiter ging es dann in Richtung Schaufeljoch und zum Aussichtspunkt "Top of Tyrol" (3.210 m). Aufgrund aufkommender Wolken war die Aussicht nicht mehr ganz so gut und wir waren gezwungen unseren Aufstieg zur Schaufelspitze abzubrechen. Den Weg konnte man kaum noch sehen.
Also ging es mit der Seilbahn runter zum Eisgrat und von dort aus begann der Abstieg zur Dresdener Hütte. Die Aussicht beim Abstieg wird teilweise getrübt durch viele Bauarbeiten. Das Gebiet um den Stubaier Gletscher ist ein Touristenmagnet und so wird viel gebaut und für die Ski-Saison vorbereitet.
Am Nachmittag kamen wir an der Dresdner Hütte an. Es gibt noch kleine Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel ein Wasserfall, der nur 15 Minuten von der Hütte weg ist.
Die Nacht über hat es geregnet und gewittert. Früh haben wir unsere Taschen gepackt und waren glücklich, dass das Wetter die letzten zwei Tage so gut mitgespielt hat.
Der Regen hörte auf, als wir fertig zum Gehen waren. Auch kam die Sonne ein wenig durch. Uns bot sich noch eine faszinierende Aussicht auf die Bergwelt, bevor es mit der Seilbahn im Nebel wieder nach unten ging.
Auf der Heimfahrt machten wir nach an den Grawa-Wasserfall und am Achensee halt.
Nach diesen schönen Ausflug in den Bergen freuen wir uns schon auf das nächste Mal.
Das Video zum Ausflug finden Sie hier.
Samstag, 5. August 2017
Meine Ausrüstung zum Fotografieren
Meine Frau bezeichnet meine Kamera als meine „Zweitfrau“,
da ich diese fast überall mit hinnehme und so auch in zwei Tagen. Da geht es für ein paar Tage
in das Zillertal zum Wandern. Für gute Fotos braucht man nicht immer eine
schwere, teure Ausrüstung. Heute möchte ich euch meine Ausrüstung vorstellen,
die ich in die Berge mitnehme.
Es ist auch die selbe Grundausrüstung, die ich meistens
mit mir mitführe. Für mich ist es wichtig, dass ich gleich an Ort und Stelle
gute Fotos schieße. Die einzige Nachbearbeitung, die ich an den Fotos
durchführe, ist das evtl. Zuschneiden. Ansonsten ist mein Anspruch vor Ort
gleich das richtige Foto zu schießen.
All die Produkte, die ich euch vorstelle, habe ich vor
einiger Zeit selbst erworben und meine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Diese
waren und sind für mich ausreichend. Deshalb stelle ich sie heute euch vor und
empfehle diese. Es ist eine reine Produktempfehlung und ich bekomme keinerlei
Geld von einem der Hersteller.
https://youtu.be/V4rAfdJOwYQ
Hier die Links zu den Produkten, die ich mitnehme bzw. meistens bei mir habe:
Rucksack: http://amzn.to/2wuDeFk
Kameratasche: http://amzn.to/2ud3gjn
Kamera: http://amzn.to/2vBQnj9
Objektiv 70-300mm: http://amzn.to/2vBwgSi
ND-Filter für Kit-Objektiv: http://amzn.to/2v86Bhe
ND-Filter für Objektiv 70-300mm: http://amzn.to/2fgLYeU
Filterset: http://amzn.to/2v6wfUQ
Funkfernauslöser: http://amzn.to/2vBvRzg
ND-Filterset: http://amzn.to/2vC3qRZ
Blitzschuh-Wasserwaage: http://amzn.to/2vByy46
Kabel-Fernauslöser: http://amzn.to/2wu1ebw
Stativ: http://amzn.to/2vBuIYs
Regenhülle: http://amzn.to/2vBAUjg
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