Montag, 26. September 2016

Gedanken über das Gebet (Teil 1)

In unserer Kirche gibt es das sogenannte Seminarprogramm. Das heißt, dass die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 während der Woche die Heiligen Schriften studieren und ein Lehrer hilft ihnen dabei, die Dinge zu verstehen und für sich anzuwenden. Ich bin dankbar, dass ich solch ein ehrenamtlicher Lehrer sein darf. Meine Klasse besteht derzeit nur aus meiner Tochter. Dies gibt uns aber als Familie die Möglichkeit mehr Qualitätszeit miteinander zu verbringen und gemeinsam aus den Schriften zu lernen. 
Dieses Schuljahr behandeln wir das Neue Testament. Gleich zu Beginn im Matthäus-Evangelium, oder wie Joseph Smith es nannte, das Zeugnis des Matthäus, finden wir die Bergpredigt. 
In der Bergpredigt finden wir kurz zusammengefasst eine Anleitung, wie wir unser Leben verändern.
Als ich das Thema darüber vorbereitet habe, ist mir folgende Schriftstelle aufgefallen:
"Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet." (Matthäus 7:7, 8)
Über diese Schriftstelle habe ich etwas länger nachgedacht und mir die Frage gestelle, wie ich meinen Gebeten mehr Bedeutung zumessen kann.

Während ich so darüber nachgedacht habe, ist mir eine Ansprache von Elder Bednar eingefallen, die er zur Generalkonferenz im Oktober 2008 gehalten hat.
Darin erklärt er, was das Gebet ist.
"Das Gebet ist, einfach ausgedrückt, Kommunikation mit dem himmlischen Vater; so nehmen seine Söhne und Töchter auf der Erde Verbindung mit ihm auf." (https://www.lds.org/general-conference/2008/10/pray-always?lang=deu)

Das Gebet ist also ein Gespräch mit unserem himmlischen Vater. Wenn ich meinem Gebet mehr Bedeutung zumessen möchte, dann ist es notwendig, meine Beziehung zu Gott zu bedenken.

„Sobald wir unsere wahre Beziehung zu Gott erkennen (nämlich dass Gott unser Vater ist und wir seine Kinder sind), wird das Gebet für uns sofort etwas Natürliches, etwas Instinktives.“ (Bible Dictionary, „Prayer“, Seite 752.)

 Der Ort der Bergpredigt am See Galiläa in Israel


Fortsetzung folgt...
 

Sonntag, 11. September 2016

Update zum neuen Buch über das Leben und Wirken des Propheten Joseph Smith

Ich habe mir gedacht, dass ich euch über den Fortschritt meines neuen Buches mit dem Titel "Das Leben und das Wirken des Propheten Joseph Smith" auf dem Laufenden halte.

Aufgrund verschiedener Umstände hatte ich in den letzten Wochen wenig Zeit an diesem Buch weiter zu arbeiten. 
Aber auch kleine Schritte bringen uns einem Ziel näher. 

So habe ich mittlerweile die Bilder vom Inneren des Kirtland-Tempels erhalten samt der Genehmigung, diese in dem Buch mit zu veröffentlichen.

Langsam nähert sich dieses Projekt dem Ende, so dass ich es bald zur Korrekturlesung geben kann.

Donnerstag, 1. September 2016

Laufen, Laufen und weiter Laufen

Am 31. August 2016 fand in Plauen der Firmenlauf statt. Die Strecke betrug 5 km. Der Start und das Ziel waren jeweils im Vogtland Stadion. Die restliche Strecke ging durch den Stadtwald.
Ich bin im Team meines Arbeitgebers mitgelaufen. Insgesamt gab es 2.000 Starter. Es war ein gutes Gefühl, daran teilzunehmen. Stellenweise war es anstrengend. Aber dann stand plötzlich meine Familie an der Strecke.




Sonntag, 28. August 2016

Offenes Haus im Freiberg-Tempel

In der Zeit vom 12. August bis 27. August gab es die Möglichkeit, den Tempel in Freiberg zu besichtigen. Dieser wurde vergrößert. 

In der Zeit des offenen Hauses hatte ich selbst die Gelegenheit an drei Tagen dort zu sein. Am Freitag, den 12. August, waren wir mit einem gecharterten Bus dort. Diesen hat mein Vater organisiert, dass wir als große Gruppe hinfahren konnten. Das war ein schönes Erlebnis.
Am Mittwoch, 17. August, hatte ich die Gelegenheit selbst dort mitzuarbeiten. Als erstes war es meine Aufgabe im Parkhaus die Gäste einzuweisen. Später im Laufe des Tages durfte ich dann Touren durch den Tempel begleiten bzw. auch teilweise selbst geben. Dies war für mich sehr interessant. Ich hatte mit vielen Menschen hinterher sehr gute Gespräche. Einige der Gäste meinten, dass sie atheistisch erzogen sind. Sie sagten dann, dass sie, wenn sie jünger wären, sich auch zu dem Christentum bekehren würden. Oftmals konnte ich ihnen Zeugnis geben, dass man für den Glauben an Christus nie zu alt ist. Christus liebt uns alle und lädt alle Menschen, egal wie alt sie sind, ein.
Am gestrigen Samstag (27.08.2016) hatte ich auch nochmal die Gelegenheit im Tempel zu sein. Zusammen mit meiner lieben Ehefrau, meinen zwei Söhnen und zwei Freunden sind wir dorthin gefahren. Gemeinsam haben wir eine Tour erlebt und konnten den Tempel nochmals erfahren.

Nun ist das offene Haus vorbei und die Tempelweihung steht an. Diese findet am Sonntag, den 4. September 2016, statt. Jedoch am Abend zuvor findet eine kulturelle Festveranstaltung statt. Diese wird als Live-Stream im Internet ausgestrahlt. Der Link dazu.

 
Der Beginn ist am 3.9.2016 um 18 Uhr.



Bilder vom inneren des Tempels findet man hier:
http://www.presse-mormonen.de/artikel/freiberg-tempel-pressemappe?cid=HP_FR_12-8-2016_dPAD_fCNWS_xLIDyL2-1_

Sonntag, 7. August 2016

Der Tempel in Freiberg

Der Tempel ist für uns Mitglieder ein heiliger Ort. Diesen dürfen nur Mitglieder im guten Stand betreten. Bevor ein Tempel eröffnet wird, gibt es die Möglichkeit, dass jeder diesen besuchen kann.
Der Tempel in Freiberg wurde erweitert und vergrößert. In der Zeit vom 12. August 2016 bis 27. August 2016 ist dieser für die Öffentlichkeit geöffnet.

Am Freitag, den 12. August 2016 fahre ich zusammen mit meiner Kirchgemeinde dorthin. Wir haben einen Bus gechartert.  
In diesem Bus gibt es noch freie Plätze. Haben Sie Interesse?
Für weitere Infos schreiben sie mir einfach eine unverbindliche E-Mail.





Montag, 18. Juli 2016

Neues Projekt

Hallo,

Ihr fragt euch bestimmt, warum ich so nachlässig mit dem Posten geworden bin. Es gibt drei Hauptgründe dafür:
  1. Ich liebe es abends nach der Arbeit Zeit mit meiner Familie zu verbringen und so lasse ich den Computer oft aus.
  2. In den letzten Wochen war ich viel unterwegs.
  3. Ich arbeite an ein Buchprojekt, dass ich diesen Herbst fertig stellen möchte.

Das neue Buch, an dem ich gerade arbeite wird den Titel tragen 'Das Leben und das Wirken des Propheten Josep Smith'.
Vor zwei Jahren hielt ich in Plauen eine Vortragsreihe über Joseph Smith. Diesen Vortrag habe ich nochmals überarbeitet und stelle ihn gerade als Buch zusammen.
Ich bin jetzt bei der ersten Korrekturlesung und das Einfügen von Bildern, sowie .... (das Verrate ich an dieser Stelle noch nicht)

In Kürze werde ich mehr verraten. Also seid schon mal gespannt.

Sonntag, 3. Juli 2016

Konzertbesuch

Am Freitag, 1. Juli 2016, hatte ich die Gelegenheit nach Nürnberg zu fahren. In der Meistersingerhalle ist der weltberühmte Mormon Tabernacle Choir aufgetreten.

Es war ein wunderschönes Konzert. Man konnte die Seele einfach baumeln lassen. Nur hat leider meine Familie gefehlt. Meine Frau und meine Tochter waren bereits in Berlin zum Konzert. In dieser Zeit habe ich auf unsere zwei Jungs aufgepasst. So konnte meine Frau einen Mutter-Tochter-Abend haben und sich an dieser Musik erbauen. Dafür hat meine liebe Frau am Freitag auf die Kinder aufgepasst.
Es war einfach ein unvergessliches Erlebnis.


Link zur Homepage vom Chor: https://www.mormontabernaclechoir.org/

Während des Konzertes hatte ich einen guten Blick auf den Dirigenten. Ich war beeindruckt, wie jeder ihn respektiert hat und genau seinen Anweisungen befolgt hat. Nur so konnte ein gutes Konzert zustande gebracht werden.
Ich bin dankbar für den Dirigenten meines Lebens, nämlich Jesus Christus. Nur durch ihn und seine Liebe und Geduld, wenn ich mal den Einsatz verpasse, kann ich Gutes in meinen Leben vollbringen. Ich bin auch dankbar für meine liebe Familie. Ich liebe sie von ganzem Herzen. Ein jedes Mitglied meiner Familie, sei es meine Frau, meine liebe Tochter oder meine Söhne, haben ihr Rolle und ihren Teil. Jeder hat andere Stärken, wie auch der Chor und das Orchester. Aber zusammen sind wir als Einheit stark.