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Die Pressemitteilung zum Erscheinen des Buches "Sakartvelo - Mission im Unbekannten" wurde als Seite hinzugefügt.
Dienstag, 3. Juni 2014
Dienstag, 13. Mai 2014
Aus dem Inhalt
Montag, 16. Oktober 2006
Heute früh kam unser Gepäck an. So ging es dann im Kleinbus in Richtung Georgien. Die Fahrt dauerte zirka vier bis fünf Stunden. Während dieser Autofahrt konnte ich die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft bestaunen. Armenien ist landschaftlich ein sehr schönes Land. Eines Tages möchte ich zurückkehren und hier wandern gehen.
Mir gehen sehr viele Gedanken durch den Kopf…. …Die Schlaglöcher in Deutschland sind nichts gegen die in Armenien. …Haben die Menschen im Gebirge Strom, Heizung und fließendes Wasser? …Wie werden die Menschen hier wohl leben? …Ob den Menschen in Deutschland bewusst ist, wie gut es ihnen geht? …Wie wird es wohl in Tbilisi aussehen? Wie werden die Menschen dort sein? Diese und viele andere Fragen gehen mir durch den Kopf.
Die Grenze nach Georgien war schnell passiert. Es ist auch das erste Mal, dass ich Georgisch höre. Mensch, diese Sprache soll ich mal sprechen und lesen können(!). Als wir nach Tbilisi reingefahren sind, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: „Wo bist du denn gelandet?“
Freitag, 20. Oktober 2012
Heute Vormittag haben sich alle acht Missionare im Gemeindehaus getroffen, um gemeinsam georgisch zu lernen. Eine Studentin aus der Englisch-Klasse hatte uns gebeten, mit ihr zusammen ihren Bruder zu besuchen, der in einer Psychiatrischen Klinik liegt. So haben wir uns mit ihr getroffen und sind zu dem Krankenhaus gefahren. Der Anblick von außen hat mich eher an ein Gefängnis der 70er Jahre erinnert. Vor den Fenstern Waren Gitterstäbe und das Gebäude machte einen maroden Eindruck. Um in die Klinik zu kommen, mussten wir durch eine Gittertür, die bewacht wurde. Es war mir schon etwas unheimlich. Mir kamen Bedenken, ob die uns auch wieder raus lassen. Hier auszubrechen ist wahrscheinlich unmöglich. Drinnen wurden wir von einer unfreundlichen Krankenschwester begrüßt und hat uns gebeten, im Aufenthaltsraum der Patienten zu warten. Die Studentin ist dann auf das Zimmer ihres Bruders gegangen, um ihn zu holen. Es war schon ein mulmiges Gefühl. Um uns herum waren nur schwerkranke Menschen. Sie haben uns leid getan. Diese schienen aber auch unberechenbar zu sein. Mein Mitarbeiter und ich haben uns nur angeschaut und wir beide haben dasselbe gedacht: „Hoffentlich kommen wir schnell wieder hier raus.“
Man muss sich diesen Aufenthaltsraum wie folgt vorstellen. Das Zimmer war zirka 20qm groß. Es gab zwei kleine Fenster mit Gittern davor. Es gab nur sehr wenig Licht. Der Fußboden hatte Löcher und die Wand war dunkel. Verschiedene kaputte Stühle standen im Zimmer herum. Auf diesen saßen wir auch. In der Ecke stand ein alter Fernseher, der stark geflackert hat.
Es gab zirka sieben Patienten in diesem Raum, die uns die ganze Zeit nur angestarrt haben. Endlich kam die Studentin mit ihrem Bruder. Dieser war sehr nett und machte nicht gerade den Eindruck, als ob er hierher gehört. Er spricht auch Englisch und hat sich sehr gefreut, mit uns Englisch zu sprechen. Anmerkung: Der erste Eindruck kann täuschen. Ich habe ihn später nach der Entlassung wieder getroffen und habe gemerkt, dass er tatsächlich psychisch schwer krank ist. Dazu aber später mehr. Die leitende Ärztin hat uns dann in ihr Zimmer gerufen und uns über den Gesundheitszustand aufgeklärt. Das Behandlungszimmer sieht auch nicht viel besser aus als das restliche Gebäude. Es gab nur einen kleinen Medizinschrank und eine Pritsche sowie Stühle in diesem Zimmer. Sie war begeistert, dass ein Amerikaner und ein Deutscher hier sind, um diesen jungen Mann zu besuchen. Sie selber spricht auch etwas Englisch und so haben wir uns auch auf Englisch unterhalten. Sie erklärte uns, dass der Staat seit dem Fall der Sowjetunion wenig Geld hat. Somit müssen die Krankenhäuser mit nur wenigen finanziellen Mitteln aus-kommen. Sie erklärte uns weiterhin, dass im Vergleich zu Krankenhäusern im restlichen Georgien dieses doch sehr gut ausgestattet ist. Anmerkung: Ich habe später einmal ein Foto von einer ländlichen Arztpraxis gesehen. Ich habe dann verstanden, was die Ärztin damit meinte.
Wir sind dann wieder gegangen und waren froh, wieder draußen zu sein. Allerdings hat uns dieses Erlebnis auch sehr dankbar gestimmt, für den Wohlstand, in dem wir leben. Am Nachmittag haben wir uns mit einer Lehrerin in einer Schule getroffen. Sie unterrichtet Englisch und hat auch vor Jahren Kirchenmaterial ins Georgische übersetzt. Sie sprach mit uns über ihre Erlebnisse beim Übersetzen und wie es ihr geholfen hat, ihr Englisch zu verbessern. Sie zeigte uns auch das Schulhaus. Dieses ähnelte meinem alten Schulhaus, bevor es renoviert wurde. Sie erklärte uns aber, dass vieles kaputt ist und nicht repariert werden kann, da das Geld dafür fehlt. Auch haben die Schüler teilweise keine Lehrbücher. Als wir gegangen sind und den Schulhof verlassen wollten, war das Tor zugesperrt. Auch in die Schule kamen wir nicht mehr, da die Tür verschlossen war. Also mussten wir über das Tor klettern. Wir hatten nur ein Problem. Das Tor war mit Stacheldraht gesichert… Glücklicherweise haben wir es unbeschadet überstanden.
Heute früh kam unser Gepäck an. So ging es dann im Kleinbus in Richtung Georgien. Die Fahrt dauerte zirka vier bis fünf Stunden. Während dieser Autofahrt konnte ich die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft bestaunen. Armenien ist landschaftlich ein sehr schönes Land. Eines Tages möchte ich zurückkehren und hier wandern gehen.
Mir gehen sehr viele Gedanken durch den Kopf…. …Die Schlaglöcher in Deutschland sind nichts gegen die in Armenien. …Haben die Menschen im Gebirge Strom, Heizung und fließendes Wasser? …Wie werden die Menschen hier wohl leben? …Ob den Menschen in Deutschland bewusst ist, wie gut es ihnen geht? …Wie wird es wohl in Tbilisi aussehen? Wie werden die Menschen dort sein? Diese und viele andere Fragen gehen mir durch den Kopf.
Die Grenze nach Georgien war schnell passiert. Es ist auch das erste Mal, dass ich Georgisch höre. Mensch, diese Sprache soll ich mal sprechen und lesen können(!). Als wir nach Tbilisi reingefahren sind, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: „Wo bist du denn gelandet?“
Freitag, 20. Oktober 2012
Heute Vormittag haben sich alle acht Missionare im Gemeindehaus getroffen, um gemeinsam georgisch zu lernen. Eine Studentin aus der Englisch-Klasse hatte uns gebeten, mit ihr zusammen ihren Bruder zu besuchen, der in einer Psychiatrischen Klinik liegt. So haben wir uns mit ihr getroffen und sind zu dem Krankenhaus gefahren. Der Anblick von außen hat mich eher an ein Gefängnis der 70er Jahre erinnert. Vor den Fenstern Waren Gitterstäbe und das Gebäude machte einen maroden Eindruck. Um in die Klinik zu kommen, mussten wir durch eine Gittertür, die bewacht wurde. Es war mir schon etwas unheimlich. Mir kamen Bedenken, ob die uns auch wieder raus lassen. Hier auszubrechen ist wahrscheinlich unmöglich. Drinnen wurden wir von einer unfreundlichen Krankenschwester begrüßt und hat uns gebeten, im Aufenthaltsraum der Patienten zu warten. Die Studentin ist dann auf das Zimmer ihres Bruders gegangen, um ihn zu holen. Es war schon ein mulmiges Gefühl. Um uns herum waren nur schwerkranke Menschen. Sie haben uns leid getan. Diese schienen aber auch unberechenbar zu sein. Mein Mitarbeiter und ich haben uns nur angeschaut und wir beide haben dasselbe gedacht: „Hoffentlich kommen wir schnell wieder hier raus.“
Man muss sich diesen Aufenthaltsraum wie folgt vorstellen. Das Zimmer war zirka 20qm groß. Es gab zwei kleine Fenster mit Gittern davor. Es gab nur sehr wenig Licht. Der Fußboden hatte Löcher und die Wand war dunkel. Verschiedene kaputte Stühle standen im Zimmer herum. Auf diesen saßen wir auch. In der Ecke stand ein alter Fernseher, der stark geflackert hat.
Es gab zirka sieben Patienten in diesem Raum, die uns die ganze Zeit nur angestarrt haben. Endlich kam die Studentin mit ihrem Bruder. Dieser war sehr nett und machte nicht gerade den Eindruck, als ob er hierher gehört. Er spricht auch Englisch und hat sich sehr gefreut, mit uns Englisch zu sprechen. Anmerkung: Der erste Eindruck kann täuschen. Ich habe ihn später nach der Entlassung wieder getroffen und habe gemerkt, dass er tatsächlich psychisch schwer krank ist. Dazu aber später mehr. Die leitende Ärztin hat uns dann in ihr Zimmer gerufen und uns über den Gesundheitszustand aufgeklärt. Das Behandlungszimmer sieht auch nicht viel besser aus als das restliche Gebäude. Es gab nur einen kleinen Medizinschrank und eine Pritsche sowie Stühle in diesem Zimmer. Sie war begeistert, dass ein Amerikaner und ein Deutscher hier sind, um diesen jungen Mann zu besuchen. Sie selber spricht auch etwas Englisch und so haben wir uns auch auf Englisch unterhalten. Sie erklärte uns, dass der Staat seit dem Fall der Sowjetunion wenig Geld hat. Somit müssen die Krankenhäuser mit nur wenigen finanziellen Mitteln aus-kommen. Sie erklärte uns weiterhin, dass im Vergleich zu Krankenhäusern im restlichen Georgien dieses doch sehr gut ausgestattet ist. Anmerkung: Ich habe später einmal ein Foto von einer ländlichen Arztpraxis gesehen. Ich habe dann verstanden, was die Ärztin damit meinte.
Wir sind dann wieder gegangen und waren froh, wieder draußen zu sein. Allerdings hat uns dieses Erlebnis auch sehr dankbar gestimmt, für den Wohlstand, in dem wir leben. Am Nachmittag haben wir uns mit einer Lehrerin in einer Schule getroffen. Sie unterrichtet Englisch und hat auch vor Jahren Kirchenmaterial ins Georgische übersetzt. Sie sprach mit uns über ihre Erlebnisse beim Übersetzen und wie es ihr geholfen hat, ihr Englisch zu verbessern. Sie zeigte uns auch das Schulhaus. Dieses ähnelte meinem alten Schulhaus, bevor es renoviert wurde. Sie erklärte uns aber, dass vieles kaputt ist und nicht repariert werden kann, da das Geld dafür fehlt. Auch haben die Schüler teilweise keine Lehrbücher. Als wir gegangen sind und den Schulhof verlassen wollten, war das Tor zugesperrt. Auch in die Schule kamen wir nicht mehr, da die Tür verschlossen war. Also mussten wir über das Tor klettern. Wir hatten nur ein Problem. Das Tor war mit Stacheldraht gesichert… Glücklicherweise haben wir es unbeschadet überstanden.
Montag, 12. Mai 2014
Das Warten hat ein Ende!
Es ist da!
Erhältlich:
- einfach mir eine Mail schicken
- über meinen Verlag (Link)
- über Amazon
- im Buchhandel
Mein neues Buch über meine Zeit in Georgien ist da.
Preis: 9,90 Euro (zzgl. Versand)
Erhältlich:
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- über meinen Verlag (Link)
- über Amazon
- im Buchhandel
Sonntag, 11. Mai 2014
Umfrage eingestellt / Survey added
Ich habe in der rechten Seite eine Umfrage eingestellt. Wenn Ihr wollt, könnt ihr die zwei Fragen mal schnell beantworten.
Die Antworten sind anonym.
Vielen Dank für Eure Beteiligung.
On the right side I added a survey. If you want, you can answer the two questions.
Thank you.
Die Antworten sind anonym.
Vielen Dank für Eure Beteiligung.
On the right side I added a survey. If you want, you can answer the two questions.
Thank you.
Samstag, 3. Mai 2014
Demnächst erhältlich:
Sakartvelo - Mission im Unbekannten
Bald ist es soweit. Das Buch liegt nun zum Druck und Veröffentlichung bei meinem Verlag. In zwei bis drei Wochen wird es dann erhältlich sein.
Das Buch kann auch schon unter meiner E-Mail-Adresse (basti.dzierzonidze@gmail.com) vorbestellt werden.
Der Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro zzgl. 3,00 Euro Versand.
Dienstag, 15. April 2014
Vortragsreihe über das Leben von Joseph Smith
Am Freitag, 25. April 2014, wird es den zweiten Vortrag aus der Vortragsreihe anlässlich '170 Jahre Märtyrertum des Propheten Joseph Smith' geben.
Thema wird diesmal sein: Joseph Smith - Der Prophet der Wiederherstellung.
Jeder, der Interesse hat, ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Ort: Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Löberingstr. 25 in Plauen
Beginn: 18.30 Uhr
Thema wird diesmal sein: Joseph Smith - Der Prophet der Wiederherstellung.
Jeder, der Interesse hat, ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Ort: Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Löberingstr. 25 in Plauen
Beginn: 18.30 Uhr
Samstag, 29. März 2014
Was wäre wenn...
Es ist grade der 28. März 2014. Die Uhrzeit ist 4.34 Uhr. Ich sitze grade am
Flughafen in Istanbul und warte auf meinen Anschlussflug nach München. Ich bin
vor einer Stunde hier gelandet. Ich komme grade aus Israel. Ich habe die
Heiligen Schriften aufgeschlagen und las die folgenden Worte:
"Nun begab
es sich: Es gab viele unter der heranwachsenden Generation, die die Worte König
Benjamins nicht verstehen konnten, denn damals, als er zu seinem Volk sprach,
waren sie noch kleine Kinder gewesen; und sie glaubten der Überlieferung ihrer
Väter nicht. Sie glaubten nicht, was in bezug auf die Auferstehung der Toten
gesagt worden war, auch glaubten sie nicht in bezug auf das Kommen Christi. Und
nun konnten sie wegen ihres Unglaubens das Wort Gottes nicht verstehen; und ihr
Herz war verhärtet."
(Buch Mormon, Mosia 26:1-3)
Als ich über diese Verse
nachdachte, habe ich aufgeblickt und mich umgeschaut. Rechts neben mir sitzt
eine ältere Frau aus Neuseeland. Sie wartet auf ihr Anschlussflug nach England.
Sie versucht bei den Lärm zu schlafen. Links von mir schläft ein Mann mittleren
Alters. Seine Nationalität kenne ich nicht. Ich vermute aber Osteuropa. Grade
läuft noch ein japanisches Ehepaar vorbei. Ich fragte mich, was würden diese
Menschen anders machen, wenn sie ein korrektes Verständnis von der Auferstehung
Jesu Christi haben und dessen Auswirkung auf uns. Was würden sie wohl anders
machen, wenn sie mit wirklicher Überzeugung wüssten, dass es ein Leben nach den
Tod gibt und wir eines Tages einmal Rechenschaft ablegen müssen?
Ich stellte
mir die Frage, was wäre wenn ich wüsste, dass ich noch einen Tag zu Leben
hätte. Was würde ich noch ändern, erledigen oder tun? Weiß meine Familie,
dass ich sie liebe? Gibt es noch etwas, wovon ich umkehren muss?
Glücklicherweise wissen wir nicht, wann unser Leben einmal zu Ende sein wird.
Aber ich weiß, dass es ein Leben nach den Tod gibt. Dies ist durch die
Auferstehung Jesu Christi möglich. Dies gibt meinen Leben eine andere
Perspektive. Wegen diesen Wissen stehe ich jeden gehe Sonntag früh auf, um für
3 Stunden in die Kirche zu gehen. Wegen diesen Wissen zahle ich 10 Prozent
meines Einkommens als Zehnten. Wegen diesen Wissen trinke ich kein Bier, Wein,
Kaffee oder rauche nicht. Wegen diesen Wissen versuche ich ein guter Ehemann
und Vater zu sein. Wegen diesen Wissen versuche ich immer mein Bestes zu geben.
Dieses Wissen beeinflusst mein Leben positiv.
Dieses Wissen kann auch Ihr Leben
positiv beeinflussen. Wie können Sie es herausfinden? Schreiben Sie mir eine
Mail oder laden Sie die Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage zu sich ein. Aufgrund dieses Wissen opfern Sie bis zu 2 Jahre ihres
Lebens, um Ihnen zu helfen, das Wissen zu erlangen, dass es ein Leben nach dem
Tod gibt.
Ich möchte mein Zeugnis geben, nämlich dass Er lebt. Vor 2
Tagen stand ich am Gartengrab in Jerusalem. Das Grab ist
leer. Christus ist nicht dort, denn er ist auferstanden, sodass auch wir
auferstehen und es ein Leben nach dem Tod gibt.
Was wäre wenn es
ein Leben nach dem Tod gibt?
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