Ich habe in der rechten Seite eine Umfrage eingestellt. Wenn Ihr wollt, könnt ihr die zwei Fragen mal schnell beantworten.
Die Antworten sind anonym.
Vielen Dank für Eure Beteiligung.
On the right side I added a survey. If you want, you can answer the two questions.
Thank you.
Sonntag, 11. Mai 2014
Samstag, 3. Mai 2014
Demnächst erhältlich:
Sakartvelo - Mission im Unbekannten
Bald ist es soweit. Das Buch liegt nun zum Druck und Veröffentlichung bei meinem Verlag. In zwei bis drei Wochen wird es dann erhältlich sein.
Das Buch kann auch schon unter meiner E-Mail-Adresse (basti.dzierzonidze@gmail.com) vorbestellt werden.
Der Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro zzgl. 3,00 Euro Versand.
Dienstag, 15. April 2014
Vortragsreihe über das Leben von Joseph Smith
Am Freitag, 25. April 2014, wird es den zweiten Vortrag aus der Vortragsreihe anlässlich '170 Jahre Märtyrertum des Propheten Joseph Smith' geben.
Thema wird diesmal sein: Joseph Smith - Der Prophet der Wiederherstellung.
Jeder, der Interesse hat, ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Ort: Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Löberingstr. 25 in Plauen
Beginn: 18.30 Uhr
Thema wird diesmal sein: Joseph Smith - Der Prophet der Wiederherstellung.
Jeder, der Interesse hat, ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Ort: Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Löberingstr. 25 in Plauen
Beginn: 18.30 Uhr
Samstag, 29. März 2014
Was wäre wenn...
Es ist grade der 28. März 2014. Die Uhrzeit ist 4.34 Uhr. Ich sitze grade am
Flughafen in Istanbul und warte auf meinen Anschlussflug nach München. Ich bin
vor einer Stunde hier gelandet. Ich komme grade aus Israel. Ich habe die
Heiligen Schriften aufgeschlagen und las die folgenden Worte:
"Nun begab
es sich: Es gab viele unter der heranwachsenden Generation, die die Worte König
Benjamins nicht verstehen konnten, denn damals, als er zu seinem Volk sprach,
waren sie noch kleine Kinder gewesen; und sie glaubten der Überlieferung ihrer
Väter nicht. Sie glaubten nicht, was in bezug auf die Auferstehung der Toten
gesagt worden war, auch glaubten sie nicht in bezug auf das Kommen Christi. Und
nun konnten sie wegen ihres Unglaubens das Wort Gottes nicht verstehen; und ihr
Herz war verhärtet."
(Buch Mormon, Mosia 26:1-3)
Als ich über diese Verse
nachdachte, habe ich aufgeblickt und mich umgeschaut. Rechts neben mir sitzt
eine ältere Frau aus Neuseeland. Sie wartet auf ihr Anschlussflug nach England.
Sie versucht bei den Lärm zu schlafen. Links von mir schläft ein Mann mittleren
Alters. Seine Nationalität kenne ich nicht. Ich vermute aber Osteuropa. Grade
läuft noch ein japanisches Ehepaar vorbei. Ich fragte mich, was würden diese
Menschen anders machen, wenn sie ein korrektes Verständnis von der Auferstehung
Jesu Christi haben und dessen Auswirkung auf uns. Was würden sie wohl anders
machen, wenn sie mit wirklicher Überzeugung wüssten, dass es ein Leben nach den
Tod gibt und wir eines Tages einmal Rechenschaft ablegen müssen?
Ich stellte
mir die Frage, was wäre wenn ich wüsste, dass ich noch einen Tag zu Leben
hätte. Was würde ich noch ändern, erledigen oder tun? Weiß meine Familie,
dass ich sie liebe? Gibt es noch etwas, wovon ich umkehren muss?
Glücklicherweise wissen wir nicht, wann unser Leben einmal zu Ende sein wird.
Aber ich weiß, dass es ein Leben nach den Tod gibt. Dies ist durch die
Auferstehung Jesu Christi möglich. Dies gibt meinen Leben eine andere
Perspektive. Wegen diesen Wissen stehe ich jeden gehe Sonntag früh auf, um für
3 Stunden in die Kirche zu gehen. Wegen diesen Wissen zahle ich 10 Prozent
meines Einkommens als Zehnten. Wegen diesen Wissen trinke ich kein Bier, Wein,
Kaffee oder rauche nicht. Wegen diesen Wissen versuche ich ein guter Ehemann
und Vater zu sein. Wegen diesen Wissen versuche ich immer mein Bestes zu geben.
Dieses Wissen beeinflusst mein Leben positiv.
Dieses Wissen kann auch Ihr Leben
positiv beeinflussen. Wie können Sie es herausfinden? Schreiben Sie mir eine
Mail oder laden Sie die Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage zu sich ein. Aufgrund dieses Wissen opfern Sie bis zu 2 Jahre ihres
Lebens, um Ihnen zu helfen, das Wissen zu erlangen, dass es ein Leben nach dem
Tod gibt.
Ich möchte mein Zeugnis geben, nämlich dass Er lebt. Vor 2
Tagen stand ich am Gartengrab in Jerusalem. Das Grab ist
leer. Christus ist nicht dort, denn er ist auferstanden, sodass auch wir
auferstehen und es ein Leben nach dem Tod gibt.
Was wäre wenn es
ein Leben nach dem Tod gibt?
Sonntag, 9. März 2014
Entscheidungen
Gleich zu Beginn im Buch Mormon finden wir etwas, dass als 'Lehi's Traum' bekannt ist. Lehi war ein Prophet, der zirka 600 v. Chr. in Jerusalem lebte. Auf geheiß Gottes zog er aus Jerusalem aus in die Wildnis. Eines Nachts hatte er einen Traum. Ein Engel erschien ihm und gebot, dass er ihm folgen sollte. Lehi kam dann zu einem Baum Hier möchte ich gerne etwas daraus zitieren.
"Und es begab sich: Ich erblickte einen Baum, dessen Frucht begehrenswert war, um einen glücklich zu machen." (1. Nephi 8:10)
Er beschreibt dann weiter, dass die Fraucht sehr köstlich war. Er hatte den Wunsch, dass seine Familie auch von dieser Frucht kostet. Ein Teil der Familie tat dies auch.
Wir lernen aus den Heiligen Schriften, dass vieles auch eine Symbolik hat. So steht der Baum für die Liebe Gottes bzw. für Jesus Christus und die Frucht unter anderem für das Evangelium Jesu Christi.
Nun möchte ich noch etwas weiter zitieren.
"Und ich erblickte eine eiserne Stange, und sie lief am Ufer des Flusses entlang und führte zu dem Baum, bei dem ich stand.
Wir sollen Dinge erst in unserem Verstand durcharbeiten, bevor wir Gott fragen, was zu tun ist. Ich selber stelle mir dabei oft die Frage: "Wohin führt das?" Auch schreibe ich mir Vor- und Nachteile auf. Dies hilft mir zu erkennen, welche Konsequenz diese Entscheidung hat. Wenn ich dann zu einer persönlichen Antwort gekommen bin, dann bete ich zum Herrn. Dabei lege ich ihm meine Entscheidung vor. Außerdem erläutere ich ihm auch, wie ich zu dieser Entscheidung gekommen bin. Wenn ich dies tue, dann merke ich oft, wie sich mein Verstand erweitert und ich eine bessere Perspektive erhalte.
Ein kleiner Hinweis noch von mir, oft erhalten wir nicht die große allumfassende Antwort, so wie wir uns es wünschen. Meistens erhalte ich ein ruhiges Gefühl und weiß, dass ich in die Richtung gehen muss, für die ich mich entschieden habe. Auf dem Weg erhalte ich dann Zeugnisse, dass dies die richtige Entscheidung war.
II. Gedanken und Gefühle aufschreiben
Wir alle sind vergesslich. Wir alle vergessen etwas aufgrund auch der Ablenkung bzw. der Vielfalt, die sich in unseren Leben bietet. Denken Sie nur mal daran, wenn Sie einen Wochenendeinkauf erledigen und keinen Einkaufszettel dabei haben, den Sie zuvor durchdacht aufgeschrieben haben.
Mir geht es manchmal so, dass ich denke, dass ich mir die fünf Dinge merken kann, die meine Frau mir aufgetragen hat einzukaufen. Ich bin dann immer wieder froh, wenn ich im Supermarkt Handyempfang habe und nochmals nachfragen kann, was ich eigentlich mitbringen soll.
Ich habe vorhin schon einmal Oliver Cowdery erwähnt. Ihn möchte ich nochmals anführen. Als Oliver Cowdery das erste Mal von Joseph Smith erfuhr, bat er Gott um ein Zeugnis, ob die Dinge, die Joseph Smith lehrte, wahr seien. Dies erhielt er. Einige Zeit später fragte er erneut im Gebet, ob die Lehren von Joseph Smith wahr sind. Als Antwort erhielt er folgendes:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn du ein weiteres Zeugnis begehrst, dann denke in deinem Sinn an die Nacht, da du im Herzen zu mir geschrien hast und wissen wolltest, ob diese Dinge wahr seien.
"Und es begab sich: Ich erblickte einen Baum, dessen Frucht begehrenswert war, um einen glücklich zu machen." (1. Nephi 8:10)
Er beschreibt dann weiter, dass die Fraucht sehr köstlich war. Er hatte den Wunsch, dass seine Familie auch von dieser Frucht kostet. Ein Teil der Familie tat dies auch.
Wir lernen aus den Heiligen Schriften, dass vieles auch eine Symbolik hat. So steht der Baum für die Liebe Gottes bzw. für Jesus Christus und die Frucht unter anderem für das Evangelium Jesu Christi.
Nun möchte ich noch etwas weiter zitieren.
"Und ich erblickte eine eiserne Stange, und sie lief am Ufer des Flusses entlang und führte zu dem Baum, bei dem ich stand.
Und ich erblickte auch einen engen
und schmalen Pfad, der an der eisernen Stange entlangführte, ja, zu dem
Baum, bei dem ich stand; und er führte auch an dem Ursprung der Quelle
vorbei zu einem Feld, so groß und weit, als sei es eine Welt.
Und ich sah zahllose Scharen von Menschen; viele von ihnen strebten vorwärts, um auf den Pfad zu gelangen, der zu dem Baum führte, bei dem ich stand.
Und es begab sich: Sie kamen herzu und betraten den Pfad, der zu dem Baum führte.
Und es begab sich: Es stieg ein Nebel
der Finsternis auf, ja, ein überaus dichter Nebel der Finsternis, so
daß diejenigen, die den Pfad betreten hatten, ihren Weg verloren, so daß
sie abirrten und verlorengingen.
Und es begab sich: Ich sah andere vorwärtsstreben, und sie kamen herzu
und ergriffen das Ende der eisernen Stange; und sie strebten durch den
Nebel der Finsternis vorwärts und hielten sich an der eisernen Stange
fest, ja, bis sie herzukamen und von der Frucht des Baumes aßen.
Und nachdem sie von der Frucht des Baumes gegessen hatten, ließen sie ihre Augen umherschweifen, als schämten sie sich.
...
Und nachdem diese von der Frucht gekostet hatten, schämten sie sich, weil die anderen sie verspotteten; und sie fielen ab auf verbotene Pfade und gingen verloren.
...
Doch um es kurz zu schreiben, siehe, er sah andere Scharen vorwärtsstreben; und sie kamen und ergriffen das Ende der eisernen
Stange, und sie strebten auf ihrem Weg vorwärts und hielten sich dabei
beständig an der eisernen Stange fest, bis sie herzukamen und
niederfielen und von der Frucht des Baumes aßen." (1. Nephi 8:19-25, 28, 30)
Wir lesen hier von drei Gruppen, die alle das gleiche Ziel hatten. Ich möchte diesen Traum aus der Sichtweise von 'Entscheidungen treffen' näher beleuchten. Bitte bedenken Sie, dass ein jeder von uns sich in irgendeiner dieser Gruppen wiederfindet.
Bevor ich auf die Unterschiede der drei Gruppen eingehe, möchte ich die Gemeinsamkeiten hervorheben.
1. Alle drei Gruppen haben ursprünglich die Entscheidung getroffen zum Baum zu gehen. Diese Entscheidung haben sie aus sich selbst heraus getroffen. Vielleicht hat jemand sie dazu eingeladen, oder sie sind aus neugier in die Richtung zu Baum gelaufen. Egal welches Motiv hinter der Entscheidung stand, alle haben sich selbst dafür entschieden und keiner wurde gezwungen den Weg zum Baum zu betreten.
2. Alle drei Gruppen hatten das selbe Ziel. Sie wollten zum Baum und von der Frucht kosten.
3. Es gab eine eiserne Stange, woran sich jeder hätte festhalten können.
4. Alle drei Gruppen hatten einen finsteren Nebel auf dem Weg. Dieser symbolisiert Herausforderungen, Prüfungen und Schwierigkeiten, die jeder von uns hat.
5. Es gab Menschen, die mit dem Finger des Spottes dastanden und sich lustig machten und versuchten die drei Gruppen zu beeinflussen.
Und nun zu den Unterschieden:
1. Gruppe
Sobald Probleme und Schwierigkeiten aufkamen zweifelten sie an ihrer ursprünglichen Entscheidung. Sie stellten sich selbst die Frage: "Wie kann diese Entscheidung richtig gewesen sein, wenn jetzt so viele Schwierigkeiten und Herausforderungen kommen?"
Sie entschieden sich ihre Entscheidung zu "korrigieren" und verfolgten nicht weiter ihr ursprüngliches Ziel und gingen verloren.
2. Gruppe
Diese Gruppe hatte genauso Probleme und Schwierigkeiten zu meistern. Sie stellten sich bestimmt ab und zu die selbe Frage wie die erste Gruppe. Doch sie erinnerten sich an ihr Ziel und entschieden sich weiter zu gehen bis sie am Baum ankamen. Schon am Ziel angekommen ließen sie sich von anderen negativ beeinflussen, so dass sie sich für ihr Ziel schämten und auch verloren gingen.
3. Gruppe
Wir lesen bei der dritten Gruppe nicht ausdrücklich, dass sie auch Probleme und Schwierigkeiten zu meistern hatten oder von anderen Menschen, die versuchten sie von ihrem Ziel abzubringen. Wir können aber davon ausgehen, dass sie die selben Bedingungen hatten. Es gab bestimmt Phasen, die auch schwer für sie waren, doch hielten sie durch und hatten stets ihr Ziel im Fokus. Wir können später über diese Gruppe lesen: "...aber wir beachteten sie nicht." (1. Nephi 8:33)
Ich habe mir Gedanken gemacht, was uns helfen kann, eine richtige Entscheidung zu treffen und dieser Entscheidung trotz Probleme und Schwierigkeiten treu zu bleiben. Beim studieren der Heiligen Schriften kam ich auf folgende drei Punkte, die uns helfen können, unserer Entscheidung treu zu bleiben.
I. Gebeterfüllt Entscheidungen treffen
In Alma 37:37 lesen wir: "Berate dich mit dem Herrn in allem, was du tust, und er wird dich zum Guten lenken..."
Durch das Gebet können wir uns mit dem Herrn beraten. Dabei ist wichtig zu beachten, dass beraten ein Dialog ist. Es ist nicht einfach ein Wunsch oder eine Bestellung, die wir beim Himmlischen Vater abgeben.
Im Buch Lehre und Bündnisse lesen wir von einer Offenbarung, die Joseph Smith für Oliver Cowdery empfangen hat.
"Siehe, du hast es
nicht verstanden; du hast gemeint, ich würde es dir geben, obschon du
dir keine Gedanken gemacht hast, außer mich zu bitten.
Aber siehe, ich sage dir: Du mußt es mit deinem Verstand durcharbeiten; dann mußt du mich fragen, ob es recht ist, und wenn es recht ist, werde ich machen, daß dein Herz in dir brennt; darum wirst du fühlen, daß es recht ist.
Wenn es aber nicht recht ist, wirst du keine solchen Gefühle haben, sondern du wirst eine Gedankenstarre haben, die dich das vergessen lassen wird, was falsch ist..." (Lehre und Bündnisse 9:7-9)Wir sollen Dinge erst in unserem Verstand durcharbeiten, bevor wir Gott fragen, was zu tun ist. Ich selber stelle mir dabei oft die Frage: "Wohin führt das?" Auch schreibe ich mir Vor- und Nachteile auf. Dies hilft mir zu erkennen, welche Konsequenz diese Entscheidung hat. Wenn ich dann zu einer persönlichen Antwort gekommen bin, dann bete ich zum Herrn. Dabei lege ich ihm meine Entscheidung vor. Außerdem erläutere ich ihm auch, wie ich zu dieser Entscheidung gekommen bin. Wenn ich dies tue, dann merke ich oft, wie sich mein Verstand erweitert und ich eine bessere Perspektive erhalte.
Ein kleiner Hinweis noch von mir, oft erhalten wir nicht die große allumfassende Antwort, so wie wir uns es wünschen. Meistens erhalte ich ein ruhiges Gefühl und weiß, dass ich in die Richtung gehen muss, für die ich mich entschieden habe. Auf dem Weg erhalte ich dann Zeugnisse, dass dies die richtige Entscheidung war.
II. Gedanken und Gefühle aufschreiben
Wir alle sind vergesslich. Wir alle vergessen etwas aufgrund auch der Ablenkung bzw. der Vielfalt, die sich in unseren Leben bietet. Denken Sie nur mal daran, wenn Sie einen Wochenendeinkauf erledigen und keinen Einkaufszettel dabei haben, den Sie zuvor durchdacht aufgeschrieben haben.
Mir geht es manchmal so, dass ich denke, dass ich mir die fünf Dinge merken kann, die meine Frau mir aufgetragen hat einzukaufen. Ich bin dann immer wieder froh, wenn ich im Supermarkt Handyempfang habe und nochmals nachfragen kann, was ich eigentlich mitbringen soll.
Ich habe vorhin schon einmal Oliver Cowdery erwähnt. Ihn möchte ich nochmals anführen. Als Oliver Cowdery das erste Mal von Joseph Smith erfuhr, bat er Gott um ein Zeugnis, ob die Dinge, die Joseph Smith lehrte, wahr seien. Dies erhielt er. Einige Zeit später fragte er erneut im Gebet, ob die Lehren von Joseph Smith wahr sind. Als Antwort erhielt er folgendes:
"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn du ein weiteres Zeugnis begehrst, dann denke in deinem Sinn an die Nacht, da du im Herzen zu mir geschrien hast und wissen wolltest, ob diese Dinge wahr seien.
Habe ich deinem Sinn nicht Frieden in dieser Angelegenheit zugesprochen? Welch größeres Zeugnis kannst du haben als von Gott" (Lehre und Bündnisse 6:22-23)
Es ist menschlich, dass wir oft uns eine mehrfache Bestätigung wünschen. Aber was machen wir mit solchen Bestätigungen? Ein kleiner Tipp, schreiben wir doch unsere Gedanken und Gefühle nieder. In Zeiten des Zweifels können wir dies wieder rausholen und nachlesen. Allzuoft habe ich schon erlebt, dass dann die selben Gefühle in mir wieder aufkamen.
Noch ein kleiner Hinweis, das Buch Mormon ist voll von Menschen, die wunderbare geistige Erlebnisse hatten und diese nicht aufschrieben und wieder vergessen haben. Die Folge davon war meistens verherrend...
III. Das Gesetz der Anziehung beachten
Im 2. Nephi 2: 16 lesen wir folgendes:
"Darum hat der Herr, Gott, dem Menschen gewährt, für
sich selbst zu handeln. Der Mensch könnte aber nicht für sich selbst
handeln, wenn es nicht so wäre, daß er von dem einen oder dem anderen angezogen würde"
Natürlich gibt es n unserem Leben Gegensätze. Diese sind aber notwendig, um Fortschritt zu machen. Wichtig ist nur die Frage, wie sehr diese unser Leben beeinflussen.
Wenn ich die Schriftstelle lese, dann kommen mir immer Magnete in den Sinn. Einer steht für 'Gut' und einer für 'Böse'. Die Frage ist dann, welcher hat mehr Anziehungskraft. Es wird auch im folgenden Bild sichtbar.
Ein Grund, warum die dritte Gruppe sich von ihrer Entscheidung nicht abbringen lassen hat, war, dass Sie durch das beständige festhalten an der eiseren Stange viel gute Anziehungskraft hatten. Die eiserne Stange symbolisiert das Wort Gottes.
Ich hoffe, Ihnen helfen diese paar Gedanken, wenn Sie das nächste Mal vor einer Entscheidung stehen.
Mir hat dies gestern früh geholfen. Anfang letzter Woche haben wir uns entschieden, in den Tempel zu fahren. Nach dem verstandesmäßigem durcharbeiten und das auswählen eines Termins, haben wir festgelegt, dass wir am Samstag, den 8. März in den Tempel fahren möchten. Wir haben darum gebetet. Es hat sich gut angefühlt.
In der Nacht zum Samstag hat meine Frau und mein kleiner Sohn sehr schlecht geschlafen. Ich selber habe mich kränklich gefühlt. Am Morgen habe ich meine Frau gefragt, ob wir unsere Fahrt zum Tempel verschieben sollten. Wir haben dann das Für und Wider abgewägt. Plötzlich wurde uns klar, dass wir dieses Muster, was ich erst ein Tag eher ausgearbeitet hatte, anwenden sollten. Wir wussten, dass wir gebeterfüllt die Entscheidung getroffen haben. Als wir darüber nachdachten, kamen in uns auch die selben Gefühle wieder auf. Wir sprachen noch ein gemeinsames Gebet und dann entschieden wir zu fahren. Im Tempel merkte ich, dass es mit wieder gut ging. Unsere Kinder haben super mitgemacht und meine Frau war munter. Wir, als Ehepaar, hatten eine wunderbare Zeit im Tempel. Wir waren glücklich, dass wir unserer Entscheidung treu geblieben sind.
Ich gebe Zeugnis, dass wir die Kraft haben, unserer rechtschaffenen Entscheidungen treu zu sein. Der Herr möge Sie dabei Segnen.
Mittwoch, 12. Februar 2014
Ein anderer Blickwinkel
Eins meiner Hobbies ist die Fotografie. Ich liebe es Landschafts- und Naturfotos zu schießen. Um gute Fotos zu bekommen, ist es oft notwendig den Blickwinkel zu ändern. D. h. mal muss man in die Hocke gehen, das andere mal sich einfach nur umdrehen oder ein paar Schritte zur Seite gehen. Durch den geänderten Blickwinkel werden dann Dinge sichtbar, die man aus der normalen Position nicht gesehen hätte.
In unserem Leben ist es oft genauso. Oft stehen wir vor Herausforderungen und Schwierigkeiten. Die erste Frage, die uns dann in den Sinn kommt ist: "WARUM?"
Das Evangelium Jesu Christi lehrt uns, dass wir Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen müssen. Einmal war der Prophet Joseph Smith mit einigen seiner Gefährten im Gefängnis in Liberty. Aufgrund falscher Anschuldigungen und Verfolgung wurde er dort gefangen gehalten. Seine Gefängniszelle war im Keller und man konnte kaum aufrecht stehen. Es war kalt, das Wasser gefroren und das Essen ungenießbar. Täglich mussten sie den Spott der Wärter ertragen.
Am 20. März 1839 flehte Joseph Smith zum Herrn. "O Gott, wo bist du?.... Ja, o Herr, wie lange noch sollen sie dieses Unrecht und diese Unterdrückung erleiden...?" (Lehre und Bündnisse 121:1, 3) Als Antwort auf Gebet erhält er Folgendes. "Mein Sohn, Friede sei deiner Seele; dein Ungemach und deine Bedrängnisse werden nur einen kleinen Augenblick dauern, und dann, wenn du gut darin ausharrst, wird Gott dich in der Höhe erhöhen; du wirst über alle deine Feinde triumphieren." (Lehre und Bündnisse 121: 7-8)
Gott schenkte ihm hier einen neuen Blickwinkel und so konnte er die restliche Zeit im Gefängnis besser ertragen. In unserem Leben haben wir durch den wunderbaren Plan der Erlösung einen anderen Blickwinkel. Dadurch wissen wir, dass wir kein Zufallsprodukt auf der Erde sind, sondern dass das Erdenleben einen Zweck hat. Wir Wissen, dass wir vor diesem Leben bei Gott waren und nun hier sind, um Erfahrungen zu sammeln und uns vorzubereiten Gott eines Tages wieder zu begegnen. Durch diesen herrlichen Blickwinkel sehen wir in unserem Leben eine neue Perspektive und wissen, dass ein liebevoller Himmlischer Vater da ist und mit uns durch das Gebet kommuniziert. Er möchte mit uns reden und hilft uns neue Blickwinkel in unserem Leben zu erkennen. Davon gebe ich Zeugnis.
Montag, 20. Januar 2014
Versuchs mal mit Optimismus...
Im Jahr 1950 kam ein russischer Historiker in die USA um für ein Jahr die Geschichte von großen Amerikanern und amerikanischen Institutionen zu studieren und zu erforschen. Bevor er wieder nach Hause gereist ist wurde er von einigen Reportern gestoppt, die ihn interviewen wollten. Einer der Reporter fragte:"Sie haben für ein Jahr große Amerikaner studiert. Was denken Sie, wer von ihnen ist der Größte?" Der Historiker dachte kurz nach und antwortete dann. "Sie haben nur wirklich einen großartigen Mann gehabt, ein Mann, der der Welt Ideen gab, die das Ziel der ganzen menschlichen Rasse beeinflussen könnte - nämlich Joseph Smith, der Prophet der Mormonen."
Seit einiger Zeit befasse ich mich mehr mit dem Leben und Wirken dieses Mannes. Dank des Joseph Smith Papers Project (siehe www.josephsmithpapers.org) hat man die Möglichkeit seine Tagebücher und andere Aufzeichnungen zu lesen. Was mich bis jetzt am Meisten beeindruckt hat ist, dass er trotz vieler Probleme und Schwierigkeiten optimistisch geblieben ist.
Heute früh, zum Beginn der neuen Woche, dachte ich mir, dass ich den Tag optimistischer starten möchte. So habe ich meine Arbeitskollegen mit einem sehr freundlichen 'Guten Morgen' begrüßt. Ich wurde dann gefragt, warum ich so gut drauf bin. Ich sagte dann nur: "Ich freue mich, dass heute Montag und nicht Freitag ist." Ich wurde ganz verdutzt angeschaut. Ich habe dann gemeint, dass ich so noch 5 Tage habe, um meine Arbeit zu erledigen. Wäre heute Freitag, dann hätte ich jetzt ganz schönen Stress. Meine Kollegen waren ganz verwundert und meinten dann nur, dass eine solche Sichtweise der Wochenstart einfacher fällt. Manchmal müssen wir einfach unseren Fokus ändern und das Gute daran sehen.
Joseph Smith war einmal zusammen mit einigen seiner Freunde mit der Kutsche unterwegs. Die Kutsche kam an einem schlammigen Hang ins rutschen und stürzte den Abhang runter und zerbrach. Er erkundigte sich, ob alle unverletzt sein. Sie waren durch ein Wunder alle unverletzt. Als sie den Schaden sahen und ihren Heimweg zu Fuß antraten fingen sie an über den Vorfall zu lachen und alles mit Humor zu sehen. Was für ein Vorbild dafür, dass man selbst in solchen Situationen seinen Optimismus bewahren kann.
John Taylor sagte einmal über Joseph Smith: "Joseph Smith, der Prophet und Seher des Herrn, hat mehr für die Errettung der Menschen in dieser Welt getan als irgendein anderer Mensch, der je auf ihr gelebt hat—Jesus allein ausgenommen. In der kurzen Spanne von zwanzig Jahren hat er das Buch Mormon hervorgebracht, das er durch die Gabe und Macht Gottes übersetzte, und ist das Werkzeug zu dessen Veröffentlichung in zwei Erdteilen gewesen; hat er die Fülle des immerwährenden Evangeliums, die darin enthalten ist, an die vier Enden der Erde gesandt; hat er die Offenbarungen und Gebote, die dieses Buch „Lehre und Bündnisse“ bilden, hervorgebracht, dazu noch viele andere weise Dokumente und Belehrungen zum Nutzen der Menschenkinder; hat er viele tausend Heilige der Letzten Tage gesammelt, eine große Stadt gegründet und einen Namen und Ruf hinterlassen, der nicht getötet werden kann. Er war groß im Leben und war groß im Sterben in den Augen Gottes und seines Volkes; und wie die meisten Gesalbten des Herrn in alter Zeit, so hat auch er seine Mission und sein Werk mit seinem eigenen Blut besiegelt; gleichermaßen sein Bruder Hyrum. Im Leben waren sie vereint, und der Tod hat sie nicht getrennt!" (Lehre und Bündnisse 135:3)
Ich bezeuge, dass Joseph Smith ein Prophet von Gott berufen war. Er hat tatsächlich ein Vermächtnis hinterlassen. Es ist ein Vermächtnis, was nicht vergessen werden kann.
Joseph Smith starb vor 170 Jahren den Märtyrertod. Anlässlich dieses Ereignisses habe ich vier Vorträge über sein Leben vorbereitet. Diese werde ich ab März halten. Die Termine werde ich demnächst hier veröffentlichen.
Seit einiger Zeit befasse ich mich mehr mit dem Leben und Wirken dieses Mannes. Dank des Joseph Smith Papers Project (siehe www.josephsmithpapers.org) hat man die Möglichkeit seine Tagebücher und andere Aufzeichnungen zu lesen. Was mich bis jetzt am Meisten beeindruckt hat ist, dass er trotz vieler Probleme und Schwierigkeiten optimistisch geblieben ist.
Heute früh, zum Beginn der neuen Woche, dachte ich mir, dass ich den Tag optimistischer starten möchte. So habe ich meine Arbeitskollegen mit einem sehr freundlichen 'Guten Morgen' begrüßt. Ich wurde dann gefragt, warum ich so gut drauf bin. Ich sagte dann nur: "Ich freue mich, dass heute Montag und nicht Freitag ist." Ich wurde ganz verdutzt angeschaut. Ich habe dann gemeint, dass ich so noch 5 Tage habe, um meine Arbeit zu erledigen. Wäre heute Freitag, dann hätte ich jetzt ganz schönen Stress. Meine Kollegen waren ganz verwundert und meinten dann nur, dass eine solche Sichtweise der Wochenstart einfacher fällt. Manchmal müssen wir einfach unseren Fokus ändern und das Gute daran sehen.
Joseph Smith war einmal zusammen mit einigen seiner Freunde mit der Kutsche unterwegs. Die Kutsche kam an einem schlammigen Hang ins rutschen und stürzte den Abhang runter und zerbrach. Er erkundigte sich, ob alle unverletzt sein. Sie waren durch ein Wunder alle unverletzt. Als sie den Schaden sahen und ihren Heimweg zu Fuß antraten fingen sie an über den Vorfall zu lachen und alles mit Humor zu sehen. Was für ein Vorbild dafür, dass man selbst in solchen Situationen seinen Optimismus bewahren kann.
John Taylor sagte einmal über Joseph Smith: "Joseph Smith, der Prophet und Seher des Herrn, hat mehr für die Errettung der Menschen in dieser Welt getan als irgendein anderer Mensch, der je auf ihr gelebt hat—Jesus allein ausgenommen. In der kurzen Spanne von zwanzig Jahren hat er das Buch Mormon hervorgebracht, das er durch die Gabe und Macht Gottes übersetzte, und ist das Werkzeug zu dessen Veröffentlichung in zwei Erdteilen gewesen; hat er die Fülle des immerwährenden Evangeliums, die darin enthalten ist, an die vier Enden der Erde gesandt; hat er die Offenbarungen und Gebote, die dieses Buch „Lehre und Bündnisse“ bilden, hervorgebracht, dazu noch viele andere weise Dokumente und Belehrungen zum Nutzen der Menschenkinder; hat er viele tausend Heilige der Letzten Tage gesammelt, eine große Stadt gegründet und einen Namen und Ruf hinterlassen, der nicht getötet werden kann. Er war groß im Leben und war groß im Sterben in den Augen Gottes und seines Volkes; und wie die meisten Gesalbten des Herrn in alter Zeit, so hat auch er seine Mission und sein Werk mit seinem eigenen Blut besiegelt; gleichermaßen sein Bruder Hyrum. Im Leben waren sie vereint, und der Tod hat sie nicht getrennt!" (Lehre und Bündnisse 135:3)
Ich bezeuge, dass Joseph Smith ein Prophet von Gott berufen war. Er hat tatsächlich ein Vermächtnis hinterlassen. Es ist ein Vermächtnis, was nicht vergessen werden kann.
Joseph Smith starb vor 170 Jahren den Märtyrertod. Anlässlich dieses Ereignisses habe ich vier Vorträge über sein Leben vorbereitet. Diese werde ich ab März halten. Die Termine werde ich demnächst hier veröffentlichen.
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